Was ist Minimalismus?

Jeder kennt den Spruch “Weniger ist mehr".
Aber niemand hat sich mal Gedanken gemacht, ob es vielleicht auch beim Konsumverhalten von Vorteil ist.

Die Definition

„Minimalismus bezeichnet einen Lebensstil, der sich als Alternative zur konsumorientierten Überflussgesellschaft sieht. Seine Anhänger versuchen, durch Konsumverzicht Alltagszwängen entgegenzuwirken und dadurch ein selbstbestimmteres, erfüllteres Leben zu führen.“ – Wikipedia.de

Mein Weg zum Minimalismus

Angefangen hat es mit dem Netflix Dokumentarfilm The MinimalismDer Film handelt von drei jungen Männern, die sich gemeinsam eine Frage stellten “War es das? Ist das alles?" Alle drei waren erfolgreich in ihrem Beruf und konnten sich somit alles leisten. Doch was ist, wenn man keine materiellen Ziele mehr hat? Lebt man denn nur für die materiellen Dinge? Mit diesen Fragen kam sozusagen diese Dokumentation zustande. Also fuhren die drei durch die ganze Welt und machten das Thema Minimalismus publik.

 

 

Da ich mittlerweile auch so gut wie alle meine materiellen Ziele mit Anfang 20 erreicht habe und merke, dass ich durch diese Gegenstände nicht langfristig glücklich werde, dachte ich auch über diese Fragen nach. Ich informierte mich weiter im Internet und entschloss mich am Ende für den Minimalismus. Ich trennte mich von jeglichen materiellen Dingen und stellte diese in Kleiderkreisel und auf Ebay Kleinanzeigen. (schaut ruhig vorbei)

 

 

Mittlerweile bin ich schon so weit, dass ich nur noch 10 Shirts, 5 Hosen, 3 Hemden, 3 Jacken und 3 Paar Schuhe besitze. Für den Sport habe ich eine Kompressionshose und zwei Kompressionsshirts. Insgesamt sind es also 24 Kleidungsstücke. Zuvor war mein Kleiderschrank voll von Klamotten und jeden Morgen hatte ich das gleiche Problem. “Was ziehe ich heute an?" Diese Entscheidung kostete mich jedes Mal viel Zeit und Energie und das schon am frühen Morgen. Heute kostet mich das Anziehen nicht einmal zwei Minuten.

 

 

Nicht nur meine Klamotten habe ich radikal aussortiert, sondern auch viele Dinge, die ich zum Beispiel nicht mehr genutzt habe, oder Dinge, die einfach nicht nützlich sind. Unter “Ausrüstung" (Über Mich > Meine Ausrüstung) habe ich für Euch alle meine alltäglichen Dinge aufgelistet.

Mein Fazit

Minimalistisch zu leben ist eine Methode, um sich auf das Wesentliche im Leben zu konzentrieren. Andere nennen es auch Selbstoptimierung. Materielle Ziele sind schön und gut, aber wir leben in einer Welt, wo es normal ist, das neueste Handy zu besitzen oder mit jedem Modetrend mitzugehen. Als Minimalist ist man gegen den Überkonsum. Man besitzt nur das Nötigste und fühlt sich frei, weil man an weniger gebunden ist.

 

 

Wenn dich das Ganze anspricht, du aber vielleicht erst mal klein anfangen willst, kannst du für einen Monat alle deine Gegenstände, die deiner Meinung nach nicht zum Minimalismus gehören, in eine große Box stecken und beispielsweise im Keller verstauen, wo man sie nicht sieht. Wenn du dann nach einem Monat merkst, dass du sehr gut ohne die Dinge in der Box klar kommst, ist es was für dich, wenn nicht, kannst du sie wieder hochholen.